Für den WienTourismus steht Wien im Jahr 2026 ganz im Zeichen der Kulinarik. Wörtlich heißt es auf der Homepage: „Wir feiern die gastronomische Identität und die Küche Wiens. Denn Wien ist einfach zum Anbeißen.“ Umgesetzt wird dieser Anspruch unter anderem mit einem dreiminütigen Kurzfilm, der Wien, Vampire und Wiener Schnitzel zum Inhalt hat. Mit „Vienna Bites“ eröffnet WienTourismus das Kulinarikjahr 2026.
Auch das Kulinarik-Magazin „Falstaff“ hat dieses Thema aufgegriffen, wir zitieren aus dem Artikel.
Anders als klassische Werbeclips erzählt der Film eine kleine fiktionale Geschichte: Ein Vampirclan streift durch Wien, besucht Würstelstände, Cafés, Museen und das Hotel Sacher, immer auf der Suche nach den besten Gaumenfreuden, die die Stadt zu bieten hat. Wiener Klassiker wie Schnitzel, Tafelspitz oder Kaiserschmarrn werden dabei zu Symbolen einer stilisierten Filmwelt.
Als Wien den Vampir kannte
Die Idee greift eine historische Verbindung Wiens zum Vampirismus auf, die erstmals 1725 dokumentiert wurde. Nach Berichten über angeblich untote Wesen in den östlichen Regionen des Habsburgerreiches wurde Gerard van Swieten, der persönliche Arzt von Maria Theresia, nach Wien berufen. Er untersuchte die Fälle wissenschaftlich, erklärte die Erscheinungen für übernatürlichkeitsfreie Phänomene und half damit, die sogenannte »Vampirseuche« einzudämmen.
Kino statt Kampagne
Regie führte die in Los Angeles ansässige Filmemacherin Bianca Poletti. Der Kurzfilm ist digital konzipiert und international ausgerichtet – von Deutschland über Frankreich, Italien, Spanien, Südkorea, Kanada, Großbritannien bis in die USA. Seit Februar wurden über 16 Millionen Aufrufe auf YouTube gezählt.
Hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=FZeF4fgN8SE
Stadtlandwirtschaft als touristisches Zugpferd
Die Wiener Stadtlandwirtschaft ist für den WienTourismus ein Positivargument, um Gäste in die Bundeshauptstadt zu bringen, wie auch die Homepage zeigt: „Die produzierende Stadt Wien ist Österreichs Gurkenhauptstadt! Aber noch viel mehr. Die Lebensmittel-Produktion in Wien reicht von Wiener Wein bis zu Pilzen.“
Und in einzelnen Kapitel wird die Vielfalt der Stadtlandwirtschaft präsentiert: Erntefrisch aus der Stadt, Wiener Wein & Heurige, Der Wiener Gemischte Satz, Delikatessen aus Wien, Wintergemüse, Die Stadt der Bienen und Soja in Wien.
Fotos: Vienna Tourist Board Hermann Hoeger

