„Wellenlänge“ ist ein historischer Roman des Journalisten und Autors Wolfgang Böhm („Die Presse“), erschienen im Wiener Picus Verlag. Das Buch verbindet die Geschichte von Radio Luxemburg mit der des jungen, musikbegeisterten Radiohörers Felix, der im Nationalsozialismus unter Einsatz seines Lebens die Radiosprecherin Eva über verbotene Sender hört.
Deutschland, 1930er Jahre: Während Angst und Propaganda den Alltag bestimmen, klammert sich der junge Felix Trimml an etwas Unsichtbares – Radiowellen. Die verbotene Stimme der Sprecherin Eva Seeger von Radio Luxemburg wird zu seinem einzigen Halt, als seine jüdische Freundin verschwindet und die Welt um ihn zerbricht. Ein Roman über Widerstand im Verborgenen, die Kraft von Musik – und die Frage, wie man Mensch bleibt, wenn alles dagegenspricht.

Dr. Wolfgang Böhm (geb. 1963 in Wien) studierte Publizistik und Politikwissenschaft. Während seines Studiums arbeitete er bei Fachzeitschriften und für das Nachrichtenmagazin „Profil“. Seit 1989 ist er für die Tageszeitung „Die Presse“ als Redakteur tätig. Von 2001 bis 2002 war er Korrespondent in Brüssel. Seit seiner Rückkehr nach Wien leitete er das Europa-Ressort der „Presse“. Neben seiner Redakteurstätigkeit verfasste er Sachbücher, Schulbücher sowie Essays und Prosastücke. Im September 2022 erschien sein erster Roman „Zwischen Brüdern“, Picus Verlag. Nun ist sein zweiter Roman erschienen. Böhm lebt in der Südoststeiermark und in Wien.
Buchpräsentation: 15. September
Die Buchpräsentation von Wolfgang Böhms Roman »Wellenlänge« findet am 15. September 2026 um 18:30 Uhr im Wien Museum, Karlsplatz 8, 1040 Wien, statt.
Fotos: Picus, Böhm
