Die Stadt Wien und die Landwirtschaftskammer Wien laden zu einem Lokalaugenschein ein, der zeigt, wie Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Hightech-Landwirtschaft zusammenfinden. Mit „Zirkuläres Wien“ verfolgt die Stadt einen ambitionierten Weg: Ressourcen sollen geschont, Kreisläufe geschlossen und die regionale Produktion gestärkt werden. Doch wie wird aus Strategie konkrete Praxis? Genau das wird bei diesem Pressetermin genau sichtbar.

Im Zentrum steht ein Wiener Gemüsebaubetrieb, der zu den leistungsfähigsten der Stadt zählt: Hier werden jährlich tausende Tonnen Paradeiser für die regionale Versorgung produziert. Gleichzeitig wird der Betrieb gerade zum Vorzeigebeispiel für die Transformation der Wirtschaft. Was hier passiert, ist mehr als ein technisches Upgrade:
- Fossiles Gas wird durch regionale Energie ersetzt
- Produktionsprozesse werden neu gedacht und
- CO₂ wird vom Problem zum Rohstoff
Ein besonderes Highlight ist der Einsatz einer der ersten Carbon Capture Anlagen im industriellen Maßstab in Österreich. Das dabei abgeschiedene CO₂ wird direkt vor Ort wiederverwendet – unter anderem zur Förderung des Pflanzenwachstums im Gewächshaus. Damit wird greifbar, was Kreislaufwirtschaft bedeutet: Emissionen werden nicht nur reduziert, sondern Teil eines funktionierenden Systems.
Die Pressekonferenz mit anschließender Besichtigung bietet exklusive Einblicke in einen Betrieb, der zeigt, wie die Ressourcenwende in Wien praktisch umgesetzt wird – und wie innovationstreibende Stadtlandwirtschaft Teil der Lösung wird.
Datum: Dienstag, 14. Juli 2026
Uhrzeit: 10.00 Uhr
Ort: Gemüsebaubetrieb Merschl Gartenbau GmbH, Hänischgasse 11, 1220 Wien
Die Gesprächspartner werden sein:
- Jürgen Czernohorszky, Klimastadtrat Stadt Wien
- Norbert Walter, Präsident der Landwirtschaftskammer Wien
- Martin Merschl, Betriebsführer Merschl Gartenbau GmbH
Einladung: LK Wien Presseinladung Zirkuläres Wien 14. Juli 2026
Anmeldungen erbeten
Um Anmeldung bis 10. Juli bei wird gebeten.
Fotos: LK Wien, Stadtlandwirtschaft
