Im neuen Medium „JETZT“ beleuchtet eine Reportage das Leben des Biobauern Georg Fritz aus Vorarlberg, der ein Kind eines marokkanischen Besatzungssoldaten ist und erst im hohen Alter von 80 Jahren seine Geschwister gefunden und auch besucht hat.

Die Einleitung der Story führt direkt ins Leben des heute 80-jährigen: „Das ist schon verrückt, wenn man nach 80 Jahren jemand kennenlernt und das ist die eigene Schwester oder der Bruder“, sagt Georg Fritz mit seinem starken Vorarlberger Dialekt. Er lebt seit seiner Geburt auf einem Bio-Bauernhof in Möggers bei Bregenz. Die Geschwister, von denen Georg spricht, trifft er mit knapp 80 Jahren zum ersten Mal. Und das in Marokko, wo er sie nach langer Suche findet. Denn Georg ist Sohn eines marokkanischen Soldaten, der in der französischen Armee dabei half, Vorarlberg vom Nationalsozialismus zu befreien. Für einige Monate sind die marokkanischen Soldaten in Tirol und Vorarlberg – als Besieger, Befreier und Besatzer. Mit den westösterreichischen Frauen entstehen Beziehungen. Dann aber werden die Marokkaner abgezogen – das französische Militär verhindert jede Kontaktaufnahme. So bleiben etwa 200 Mütter mit Kind zurück. Eines davon ist Georg Fritz.

Wie die Marokkaner Vorarlberg befreit haben und was ein Bio-Bauer damit zu tun hat
200 Kinder von marokkanischen Besatzungssoldaten gibt es in Vorarlberg und Tirol. Georg Fritz ist einer davon. Mit knapp 80 Jahren hat der Bio-Bauer die Spur seines Vaters verfolgt, ist nach Marokko gereist und hat seine Geschwister das erste Mal getroffen. Eine Geschichte über das Aufwachsen ohne Vater, die Ablehnung seiner Umgebung und die Rolle Marokkos bei der Befreiung Österreichs.
Die volle Story ist hier zu lesen und wurde dankenswerterweise von „JETZT“ zur Verfügung gestellt: https://www.jetzt.at/artikel/sTFatn9V-aJQLRll8-bbf82
Nur Text: Die Kinder der Schande
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Fotos: JETZT Ines Janas, Stadtarchiv Innsbruck
