„Gut zu wissen“ hat nun auch im Parlament Einzug gehalten: Die Kelsen Kulinarik GmbH, Betreiberin des Restaurants, der Kantine und des Catering im Parlament, ist ab jetzt Teil des freiwilligen Herkunftskennzeichnungssystems GUT ZU WISSEN der LK Österreich.

 

 

Nach erfolgreicher Kontrolle durch eine unabhängige Kontrollstelle wurde das Zertifikat offiziell überreicht. Die Verleihung erfolgte durch Bauernbund-Präsident Georg Strasser, Bundesbäuerin Irene Neumann Hartberger und LK-Wien-Präsident Norbert Walter.

GUT ZU WISSEN: Klare Herkunftsangaben für mehr Vertrauen
Österreichweit nehmen bereits 1.280 Betriebe freiwillig an GUT ZU WISSEN teil und kennzeichnen insgesamt 95 Millionen Essensportionen pro Jahr transparent hinsichtlich der Herkunft von Fleisch, Milch und Eiern.

GUT ZU WISSEN ist eine österreichweite Initiative der LK Österreich. Sie wurde entwickelt, um Konsumentinnen und Konsumenten in öffentlichen Küchen, Betriebsrestaurants, Kantinen und gastronomischen Einrichtungen klare, verlässliche Informationen über die Herkunft zentraler Lebensmittel zu geben. Das System ist freiwillig, transparent und unabhängig kontrolliert. Betriebe, die teilnehmen, kennzeichnen klar, aus welchem Land Fleisch, Milch und Eier stammen. Damit wird nachvollziehbar, ob Produkte aus Österreich, der EU, Drittstaaten oder mit unbekannter Herkunft verwendet werden.

 

Zertifikatsübergabe GUT ZU WISSEN im Kelsen (v. l.): GUT ZU WISSEN-Projektmanagerin Katharina Tidl, Bauernbund-Präsident Georg Strasser, Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger, LK-Wien-Präsident Norbert Walter sowie Thomas Litschauer mit Geschäftsführer Thomas Hahn („Kelsen“)

 

„Gut zu wissen“-Verantwortliche in der LK Österreich, Katharina Tidl erklärt: „Ziel der Initiative ist es, das Verbraucherbewusstsein zu stärken, die Wertschätzung regionaler Lebensmittel zu erhöhen und Produzentinnen und Produzenten aus Österreich sichtbar zu machen. Durch regelmäßige Kontrollen wird die Verlässlichkeit der Angaben sichergestellt. Das ist ein Beitrag zu mehr Vertrauen, Qualität und Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie.“

„Transparenz stärkt unsere bäuerlichen Familienbetriebe“
Thomas Litschauer, Kelsen Kulinarik GmbH, unterstreicht die Bedeutung dieses Schritts: „Wir sind stolz darauf, ab sofort mit dem GUT ZU WISSEN Zertifikat arbeiten zu dürfen. Damit machen wir die Herkunft unserer Rohstoffe für die Gäste von Restaurant, Kantine und Catering transparent sichtbar, ein wichtiger Schritt in Richtung noch mehr Qualität, Regionalität und Glaubwürdigkeit.“

„Transparenz schafft Vertrauen, und genau das leistet GUT ZU WISSEN. Dass ‚Kelsen‘ diesen Weg konsequent mitgeht, freut mich besonders. Wer im Herzen der Demokratie täglich Hunderte Menschen verköstigt und klar auf regionale Herkunft setzt, übernimmt Verantwortung für die heimische Landwirtschaft und für eine faire Wertschöpfungskette vom Hof bis zum Teller. Das stärkt unsere Bäuerinnen und Bauern, die tagtäglich hochwertige Lebensmittel herstellen“, stellt auch Bauernbund-Präsident Georg Strasser fest.

Neumann-Hartberger ergänzt: „Als Bundesbäuerin freut es mich besonders, dass im Parlament ganz bewusst heimische Lebensmittel auf den Tisch kommen. GUT ZU WISSEN macht diese Herkunft sichtbar und gibt den Gästen im Parlament Orientierung und Sicherheit bei ihrer Essenswahl.“

 

 

„Kelsen“ setzt auf Transparenz und regionale Wertschöpfung
Und der Wiener LK-Präsident Norbert Walter hebt hervor: „Konsumentinnen und Konsumenten erwarten heute nachvollziehbare Informationen darüber, woher Lebensmittel stammen. Durch die Teilnahme an GUT ZU WISSEN übernimmt Kelsen eine Vorreiterrolle in der Hauptstadt und setzt ein starkes Zeichen für Qualität und gelebte Verantwortung.“

LK-Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager ergänzt: „Mit Kelsen gewinnt GUT ZU WISSEN einen prominenten Partner, der mit klarer Herkunftskennzeichnung ein wichtiges Signal setzt: Regionale Qualität ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung.“

 

Fotos: Österreichischer Bauernbund, Josef Siffert