Der Absolventenverband des Francisco Josephinums wählte Claudia Zinner zur neuen Obfrau. Sie folgt Robert Fitzthum, der den Verband seit 2010 leitete und ihn gemeinsam mit seinem Stellvertreter Stephan Pernkopf sowie einem engagierten Team über viele Jahre erfolgreich weiterentwickelte. Mit fast 6.000 Mitgliedern zählt der Verband zu den größten agrarischen Alumni-Netzwerken des Landes.

 

 


Starke Ausbildungsbasis – lebendiges Netzwerk

Die HBLFA Francisco Josephinum gilt als größte landwirtschaftliche Schule Österreichs und verbindet seit Jahrzehnten praxisnahe Ausbildung mit angewandter Forschung in den Bereichen Landwirtschaft und Informationstechnologie, Landtechnik und Lebensmittel- und Biotechnologie.

 

 

Derzeit werden am Francisco Josephinum in Wieselburg rund 850 Schülerinnen und Schüler in 30 Klassen von 130 Lehrkräften unterrichtet. „Dass die Gemeinschaft auch nach der Schulzeit lebendig bleibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Der Verband ist nur so stark wie das Engagement der Menschen, die ihn tragen. Gemeinsam wollen wir ihn mit ehrenamtlichem Einsatz, neuen Ideen und Tatkraft weiterentwickeln“, erklärt Zinner.

 

Vorsitzübergabe im Absolventenverband des Francisco Josephinums v.l.: Stephan Pernkopf, Andreas Gaisbauer, Claudia Zinner, Robert Fitzthum

 

Neue Obfrau mit starkem Team
Die neue Obfrau Claudia Zinner, 34 Jahre, gebürtige Zwettlerin, ist selbstständige Unternehmensberaterin für Agrarkommunikation und seit 15 Jahren im Vorstand des Absolventenverbandes aktiv. Gemeinsam mit ihren Stellvertretern Andreas Gaisbauer und Hannes Schabbauer sowie 19 weiteren Josephinerinnen und Josephinern im neu formierten Vorstand möchte sie die erfolgreiche Arbeit fortsetzen, neue Impulse einbringen und den Verband vorausschauend weiterentwickeln.

Dank an bewährte Wegbereiter
Im Rahmen der Generalversammlung wurden langjährige Vorstandsmitglieder mit der Goldenen-Josephiner-Nadel geehrt:

Robert Fitzthum und Stephan Pernkopf für ihr über 30-jähriges Engagement im Vorstand sowie ihre langjährigen Verdienste als Obmann und Obmann-Stellvertreter. Mit zahlreichen Initiativen – von der Statutenreform und der Modernisierung der Verbandsverwaltung über die Neugestaltung von Website und Jobbörse, die Einführung des Neujahrsempfangs und des Dr.-Josef-Hofer-Preises, die Etablierung weiterer Josephiner-Treffen und die Unterstützung der Schule – etwa bei der Instrumentenbeschaffung für die schuleigene Blasmusik und Big Band – bis hin zur Übernahme und Organisation des verbandseigenen Studentenheims – haben sie den Verband entscheidend gestaltet und weiterentwickelt.

Franz Gebhart für beeindruckende 51 Jahre als Schriftführer und für sein Engagement rund um Website und Jobbörse.

Bernhard Weber für seine 30-jährige Tätigkeit im Vorstand – davon viele Jahre als Schriftführer-Stellvertreter –, in der er den Verband auf allen Ebenen maßgeblich mitgestaltet hat, sowie für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Verbandskommunikation, die er über Jahrzehnte mit großer Expertise und persönlicher Hingabe geprägt und weiterentwickelt hat. Auf ihn gehen unter anderem die viermal jährlich erscheinenden „Josephiner-Nachrichten“ der letzten 30 Jahre, sowie das von ihm verfasste Buch „Die Josephiner“ zurück.

 

Fotos: Daniela Morgenbesser, AV-FJ