Bereits zum dritten Mal in Folge verwandelt sich die Wiener Innenstadt für zwei Tage in eine große Bühne für die Land- und Forstwirtschaft, regionale Lebensmittel, Musik und gelebtes Brauchtum. Auf drei Bühnen – Hauptbühne, Forstarena und Feldbühne – erwartet die Besucher am 12. und 13. September am Wiener Heldenplatz im Rahmen des ernte.dank.festivals 2026 ein vielseitiges Programm.

 

 

Für musikalische Höhepunkte und gute Stimmung sorgen auf der Hauptbühne unter anderem die Poxrucker Sisters, Desperate Brasswives, Die Original Woodstock Musikanten und Brassaranka.

Erntesegen von Dompfarrer Toni Faber
Action bietet die Forstbühne mit Vorführungen des Forstwettkampfvereins Österreich: Profis wechseln Sägeketten in Sekundenschnelle, entfernen Äste millimetergenau und zeigen eindrucksvoll, wie viel Technik, Training und Geschick hinter moderner Forstarbeit stecken.

 

 

Auf der Feldbühne geben Praktiker im Rahmen der Landmaschinenschau Einblicke in den Weg der Erdäpfel – vom Feld bis auf den Teller. Ein weiterer Höhepunkt ist der Erntesegen, der von Dompfarrer Toni Faber gespendet wird.

Erstmals eigenes „Bäuerinnendorf“
Beim ernte.dank.festival. gibt’s heuer nicht nur starke Musik, sondern auch viel weibliche Power: Zum Internationalen Jahr der Bäuerin wird es erstmals ein eigenes „Bäuerinnendorf“ geben. In acht Themenhütten zeigen Bäuerinnen aus ganz Österreich, wie vielfältig ihr Berufs- und Lebensalltag ist – von traditionellem Handwerk über regionale Lebensmittelproduktion und Almwirtschaft bis hin zu AckerkulTOUR und Bäuerinnenkino.

Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger: “Das Bäuerinnendorf zeigt, welchen Beitrag unsere Bäuerinnen täglich zu Ernährungssicherheit, regionaler Wertschöpfung, Pflege unserer Kulturlandschaft und einer nachhaltigen Zukunft leisten. Gleichzeitig lädt es dazu ein, mit ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen und Landwirtschaft aus erster Hand kennenzulernen.“

Esserwisserzelt
Beim Esserwisserzelt kann das Wissen über Lebensmittel getestet werden. Im Bäuerinnenkino erzählen bewegende Filme aus dem Leben österreichischer Bäuerinnen, und im Zelt zum “Internationalen Jahr der Bäuerin“ werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Alltag einer Landwirtin aus Uganda, aus Thailand und aus Oberösterreich sichtbar.

 

 

Trachten aus allen Bundesländern
Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Besucherinnen und Besucher am Samstag, wenn Bäuerinnen aus allen neun Bundesländern ihre regionalen Trachten präsentieren. Begleitet wird die Schau vom Vorarlberger Bäuerinnenchor mit rund 40 Sängerinnen, die mit Liedern aus den einzelnen Bundesländern jeder Tracht ihre ganz eigene musikalische Note verleihen.

 

 

Zwischen den Konzerten bieten zahlreiche Mitmachstationen spannende Einblicke in die österreichische Land- und Forstwirtschaft. Fachleute vermitteln dort praxisnah und aus erster Hand Wissen rund um Landwirtschaft, Lebensmittel, Versorgung und Umwelt.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Auf dem Bäuerinnen- und Bauernmarkt gibt es regionale Köstlichkeiten zum Probieren und Mitnehmen. Wiener Heurige schenken Weine aus der Region aus, dazu kommen österreichisches Bier und Spezialitäten aus allen Bundesländern.

 

Fotos: ÖSF Pöhlmann, ÖSF Praxmarer, APA Fotoservice Dietmar Mathis