Am zweiten Septemberwochenende wird der Wiener Heldenplatz wieder zum Treffpunkt für Kulinarik, Kultur und den Dialog von Stadt und Land. Das ernte.dank.festival. des Ökosozialen Forums zeigt, welche Rolle die Land- und Forstwirtschaft für Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und gesellschaftlichen Zusammenhalt spielt.

 

 

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Für das Programm des ernte.dank.festival. ist ein eigens dafür einberufenes Festkomitee verantwortlich. Dieses besteht aus folgenden Persönlichkeiten:

 

 

Übereinstimmend setzte sich das Festkomitee das Ziel, Landwirtschaft aus möglichst vielen Perspektiven erlebbar zu machen: von Bäuerinnen und Bauern über Wissenschaft, Innovation und Klimaschutz bis hin zu Ernte, Tierwohl, Wildtieren, Biodiversität, Versorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung. Der Bildungscampus bietet Wissen zum Anfassen: Fachleute vermitteln spannende Einblicke rund um Natur, Wald, Feld und Tier. Moderne Landtechnik macht Innovation am Heldenplatz greifbar. Gleichzeitig können Besucherinnen und Besucher vor Ort erleben und genießen, was Österreichs Land-, Forst- und Lebensmittelwirtschaft hervorbringt.

 

 

Bäuerinnen übernehmen den Heldenplatz
„Die Vereinten Nationen haben 2026 zum Internationalen Jahr der Bäuerin erklärt. Deshalb rücken wir heuer am ernte.dank.festival. die Frauen in der Land- und Forstwirtschaft in den Fokus“, betont Norbert Walter, Vorsitzender des ernte.dank.festival.-Festkomitees und Präsident der Landwirtschaftskammer Wien.

„Das ernte.dank.festival. bietet die perfekte Gelegenheit, den Blick auf die weibliche Leistung in der Land- und Forstwirtschaft zu richten. Bäuerinnen übernehmen heute Verantwortung als Betriebsleiterinnen, Unternehmerinnen, Fachkräfte, Ausbilderinnen, Entscheidungsträgerinnen und Gestalterinnen des ländlichen Raums,“ erklärt Irene Neumann-Hartberger, Vorsitzende der ARGE Österreichische Bäuerinnen.

Auch im Programm wird dieser Schwerpunkt sichtbar: In den zehn Hütten des Bäuerinnen-Dorfes erhalten die Gäste spannende Einblicke in die Arbeit und Lebensrealität von Bäuerinnen – von bäuerlichem Handwerk über Wissensvermittlung rund um Lebensmittel bis hin zu Innovation und Digitalisierung in der Landwirtschaft.

 

 

Buntes Programm an beiden Festtagen
Am Samstag, dem 12. September, startet das Festival ab 10:00 Uhr mit Blasmusik, einer Landmaschinen-Schau, Trachtenschau, Bieranstich und Live-Musik. Am Sonntag, dem 13. September, geht es weiter mit Nostalgie bei der Oldtimer-Traktorenschau und dem Frühschoppen. Höhepunkt am zweiten Festtag sind der Erntesegen mit Dompfarrer Toni Faber und der Erntedankumzug.

 

Fotos: Ökosoziales Forum