Beim „BestOf25“ der Landjugend Österreich wurde das bundesweit beste Landjugendprojekt 2025 gekürt. Das Siegerprojekt 2025 ist „Hands Up- Guck mal, wer da spricht“ der Landjugend Tarsdorf (Bezirk Braunau, OÖ).

Inklusion bedeutete für die Landjugend Tarsdorf, Menschen in ihrer Vielfalt wahrzunehmen und ihnen echte Teilhabe zu ermöglichen. Mit dem Jahresprojekt „Hands up – Guck mal, wer da spricht“ setzte die Ortsgruppe ein starkes Zeichen für mehr Bewusstsein rund um Gehörlosigkeit und Gebärdensprache. Ziel war es, Barrieren abzubauen, Begegnungen zu schaffen und Gehörlose als Teil unserer Gesellschaft sichtbar zu machen – auch wenn sie mit den Händen sprechen. Zu den zentralen Projektzielen zählten daher Gebärdensprachkurse, die einen ersten Zugang zur Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft ermöglichten, sowie kreative Sommerkinos, die das Thema Gehörlosigkeit auf unterhaltsame Weise ins Bewusstsein rückten. Ergänzt wurde das Jahresprojekt durch vielseitige Social-Media-Aktionen.
LK Burgenland-Präsident und COPA-Vizepräsident Nikolaus Berlakovich übergab den Landjugend-Award und lobte den Einsatz der Jugendorganisation: „Der Landjugend-Award zeigt, wie viel Innovationskraft, Verantwortungsbewusstsein und Zukunftsdenken in unserer Jugend steckt. Die Landjugend ist österreichweit ein zentraler Motor für die Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft – sie verbindet Tradition mit moderner Ausbildung, neuen Ideen und einem starken Gemeinschaftssinn.“

„Für die Projektprämierung wurden bundesweit 36 erfolgreich umgesetzte Regionalprojekte und 8 Landesprojekte eingereicht. Jedes einzelne davon ist einzigartig, außergewöhnlich und ein echter Innovationsmotor für den ländlichen Raum und die Regionen“, erklärte Bundesleiterin Valentina Gutkas.
Bundesleiter Markus Buchebner ergänzte: „Heuer wurden im Zuge der Projektmarke Tat.Ort Jugend über 290 gemeinnützige Projekte mit 7.500 Helfenden umgesetzt – das ist ein großer Beitrag für das Zusammenleben in den Dörfern. Die Landjugend schaut hin, packt an und setzt um.“
Fotos: Sophie Nagl-Balber