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Irland lud zu IFAJ-Treffen in heißen Zeiten

Die International Federation of Agricultural Journalists, IFAJ, schärft ihr Profil für die Zukunft.

Nachdem die letzten Punkte einer vor einem Jahrzehnt entwickelten „Vision 2020“ in Umsetzung sind, will der Verband seine Ziele für das kommende Jahrzehnt definieren. Das wurde bei einer Exekutivkomiteesitzung nahe Dublin in Irland beschlossen, an der Stefan Nimmervoll für den VAÖ teilnahm. Ein wesentlicher Punkt der vergangenen Dekade war die Internationalisierung des Netzwerkes. Als Resultat sind neue Landwirtschaftsjounalistenverbände in Afrika, Asien und Südamerika (aber auch im Osten Europas) entstanden. Nun werde es unter anderem um eine Vertiefung der Nutzung von digitalen Kommunikationswegen gehen um die neuen Mitglieder ins Tagesgeschäft einbinden zu können, hieß es bei dem Treffen. Auch neue Wege um potente Sponsoren anzusprechen wurden diskutiert. So könne es gelingen, die IFAJ weiter zu stärken und in den einzelnen Mitgliedsverbänden zu verankern. 

 

Neben den Arbeitssitzungen lernten die Tagungsteilnehmer die irische Landwirtschaft besser kennen. So standen Besuche auf Milchfarmen und beim Molkereiunternehmen Glanbia am Programm. Diese Genossenschaft ist wie die gesamte irische Milchwirtschaft auf Expansionskurs und mittlerweile auch in den USA ein relevanter Milchaufkäufer. Binnen weniger Jahre ist der Konzern zu einem der am schnellsten wachsenden Hersteller für Nährstoffkomponenten zum Beispiel für Sportler geworden. Besonders spannend war eine Diskussion zum Thema Brexit, an der unter anderem Irlands Außenminister Simon Coveney teilnahm. Ein Austritt Großbritanniens ohne entsprechendem Abkommen hätte kaum absehbare Folgen für die irische Landwirtschaft. Ein absoluter Höhepunkt war die Teilnahme der IFAJ-Mitglieder an der Award Ceremony der Irish Guild of Agricultural Journalists – einem Galaabend für die Journalistenszene, der nur alle zwei Jahre und in edelstem Rahmen stattfindet.






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