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Franz Hofer: Ein Achtziger

Ing. Franz Hofer, langjähriger Chefredakteur der „OÖ Landwirtschaftszeitung“ (heute: „Österreichische Bauernzeitung“ OÖ) und hochdekorierter Agrarjournalist, feierte seinen achtzigsten Geburtstag.

Der Jubilar Franz Hofer wurde 1936 als ältestes von vier Bauernkindern in Niederwaldkirchen, Mühlviertel, geboren. Sein Weg zum Journalismus erfolgte über Umwege: Nach sechs Jahren Volksschule begann er im elterlichen Betrieb zu arbeiten. Aus seiner Aktivität in der Jugendbetreuung resultierte eine Empfehlung der Landwirtschaftskammer, dadurch konnte Hofer zwischen 1958 und 1962 seine Ausbildung in der HBLA Wieselburg absolvieren. Nach der Matura war er kurz Aspirant beim „Linzer Volksblatt" und danach 20 Jahre lang beim Verband der Lagerhausgenossenschaften OÖ tätig. Hier redigierte er auch das Mitteilungsblatt „Unser Lagerhaus". 1973 trat Hofer in die Dienste des OÖ Bauernbundes und arbeitete dort bis zu seiner Pensionierung im 65. Lebensjahr als Chefredakteur der "OÖ Landwirtschaftszeitung".

Damit endete die journalistische Tätigkeit Hofers jedoch nicht: Bis vor kurzem regelmäßig und heute nur noch in Ausnahmefällen haben der AIZ-Pressedienst, die „Österreichische Bauernzeitung", der OÖ Raiffeisenverband und die RWA immer wieder seine Dienste in Anspruch genommen. Hofer hat sich vor allem im Bereich der landtechnischen Berichterstattung einen Namen gemacht, sein politisches Interesse galt immer auch der Agrarentwicklung in Osteuropa. 1994 wurde er vom VAÖ mit dem „Eduard-Hartmann-Preis" und 2006 mit dem OÖ. Agrarmarketingpreis geehrt. 2014 erhielt Hofer als erstes VAÖ-Mitglied eine Dankesurkunde für sein Lebenswerk.





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