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Eduard-Hartmann-Preise 2017 an Magdalena Rauscher-Weber und Karin Schuh

Der Verband der Agrarjournalisten und -publizisten in Österreich (VAÖ) vergab 2017 seine höchste Auszeichnung, den „Eduard-Hartmann-Preis“, an Chefredakteurin Magdalena Rauscher-Weber („Landreport“, BMLFUW) und an Redakteurin Mag. Karin Schuh („Die Presse“). Die Agrarjournalisten verleihen diese Preise seit 1967 im Andenken an den früheren Landwirtschaftsminister und Vater des Landwirtschaftsgesetzes, Dipl.-Ing. Eduard Hartmann, „für hervorragende journalistische Leistungen, die der Verständigung und Zusammenarbeit zwischen der Land- und Forstwirtschaft und der Gesellschaft dienen“.

Rauscher-Weber und Schuh sind die „Hartmannpreis“-Träger Nummer 77 und 78. Gleichzeitig zeichnete der VAÖ den langjährigen Generalsekretär der LK Österreich, Dipl.-Ing. August Astl mit der Goldenen Ehrennadel des VAÖ aus. Den Festvortrag zum Thema „Hat Agrarjournalismus eine Zukunft?“ hielt die Präsidentin des Verbandes Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ) und Chairwoman European Network of Agricultural Journalists (ENAJ), Prof. Dr. Katharina Seuser. Festlicher Rahmen dieser Ehrungen ist das „Fest des Agrarjournalismus“ in Wien (Siehe Link).

Hartmann-Preis für Magdalena Rauscher-Weber
Magdalena Rauscher-Weber (1964) ist in Kleinfeld (NÖ) aufgewachsen und besuchte das Bundesgymnasium Berndorf, wo sie 1982 maturierte. Im selben Jahr begann sie ihre journalistische Laufbahn im „Österreichischen Bauernbündler“, wo sie bis 1988 werkte. 1989 startete sie beim „ORF Niederösterreich“, arbeitete danach (bis 1988) in Österreichischen Agrarverlag und wechselte 1992 zum „Neuen Volksblatt“. Ab Oktober 1992 war sie im „Kurier“, anfangs in der NÖ-Chronik, ab 1993 im Ressort Innenpolitik tätig. Zwischen Juni und Dezember 2013 schrieb sie für das „Wirtschaftsblatt“. Zwischen Dezember 2013 und Dezember 2016 fungierte sie als Pressesprecherin von Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter, seit Dezember 2016 als Ressortsprecherin des BMLFUW und als Chefredakteurin des Magazins „Landreport“. Magdalena Rauscher-Weber ist verheiratet mit Chefredakteur Ing. Bernhard Weber („Blick ins Land“). Das Ehepaar hat eine Tochter (Hanna, 18) und einen Sohn (Jakob, 15).

Hartmann-Preis für Mag. Karin Schuh
Mag. Karin Schuh wurde 1980 in Wien geboren, ihre Eltern stammen aus der Steiermark bzw. der Buckligen Welt, sie wuchs in Guntramsdorf (Niederösterreich) auf und hat heute einen Lebens-Schwerpunkt in Hornstein (Burgenland). Schuh studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften mit einer Fächerkombination aus Philosophie, Geschichte und Internationaler Betriebswirtschaft an der Universität Wien (Abschluss 2005). Sie war während des Studiums in der Filmbranche als Beleuchterin und Kameraassistentin bzw. als freie Redakteurin bei UTV (Universitätsfernsehen) tätig. Von 2006 bis 2008 war Schuh Redakteurin bei der Tageszeitung „Österreich“ im Wien-Ressort. Seit Mai 2008 war sie Mitarbeiterin bei APA-OTS und freie Journalistin für diverse Magazine, sowie die „Presse am Sonntag". Seit 2010 ist sie bei der Tageszeitung „Die Presse" als Redakteurin im Ressort Wien/Chronik tätig. Mag. Schuh ist in der „Presse am Sonntag" für die „Essen & Trinken"-Seiten zuständig.

Goldene Ehrennadel des VAÖ für Dipl.-Ing. August Astl
August Astl wurde 1951 in Hollersbach (Pinzgau) als Sohn von Bergbauern geboren, maturierte in Salzburg (Privatgymnasium Borromäum), studierte Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur, Wien und trat 1976 in die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs (heute: LK Österreich) als Referent in der Abteilung Marktpolitik ein, die er ab 1992 leitete. Zwischen 1993 und 1996 stellte Astl als erster Vorsitzender des Vorstandes der Agrarmarkt Austria (AMA) den Umstieg vom österreichischen auf das EU-Marktordnungs¬system sicher. Gleichzeitig wird unter seiner Ägide ein umfassendes und erfolgreiches Marketing für Agrarprodukte (AMA-Tochter Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH) installiert. 1996 kehrte Astl als Generalsekretär in die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern zurück und leitete dieses Haus bis zum 31. Juli 2016. Er war in dieser Funktion auch Obmann des Agrarischen Informationszentrums (AIZ), des einzigen täglichen agrarischen Pressedienstes Europas und ab 1999 auch Obmann der Trägerorganisation des Landwirtschaftskammer-Portals im Internet, www.agrar-net.at, heute: lk-online.

 

Die Festrede zur Hartmannpreisverleihung von Prof. Dr. Katharina Seuser finden Sie hier:

Hat Agrarjournalismus eine Zukunft?
Festrede anlässlich der Verleihung des Eduard-Hartmann-Preises 2017
im Rahmen des Festes des Agrarjournalismus am 6. Dezember 2017 im Raiffeisenhaus Wien

Sehr geehrter Herr Bundesminister,
sehr geehrte Herren Präsidenten,
sehr verehrte Damen und Herren,

es ist eine große Ehre für mich, zu diesem Anlass, der Verleihung des Eduard-Hartmann-Preises, zu Ihnen zu sprechen, mein herzlicher Dank gilt Herrn Dr. Josef Siffert, dem Präsi-denten des Verbandes der Agrarjournalisten und -publizisten in Österreich, vielen Dank lieber Josef.

Die Frage „Hat Agrarjournalismus eine Zukunft?“ erscheint gerade bei Ihnen, verehrtes Pub-likum, überflüssig. Die heutige Preisverleihung zeigt ja, wie gut es um den Agrarjournalismus in Österreich bestellt ist: Mit Chefredakteurin Magdalena Rauscher-Weber und der Redakteurin Karin Schuh werden zwei Kolleginnen für hervorragende journalistische Leistungen geehrt. Diese Frage müssen wir uns dennoch stellen, weil der Journalismus im Allgemeinen in einer Krise steckt. Der Journalismus steckt in einer Glaubwürdigkeitskrise und er erreicht viele Menschen nicht mehr.

Wenn ich die Studentinnen und Studenten, die an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Tech-nikjournalismus studieren, frage, wie sie sich informieren, stelle ich immer wieder fest, dass die wenigsten von ihnen journalistische Medien nutzen. Ihnen ist überwiegend bewusst, welche bedeutende Rolle der Journalismus für die Demokratie hat, aber sie informieren sich über Social-Media-Kanäle, insbesondere über Facebook-Gruppen und Newskanäle unter-schiedlicher Anbieter. Spiegel online ist zwar auch oft dabei, aber die journalistischen Medien spielen bei der Information der jüngeren Generationen ganz klar eine untergeordnete Rolle. Wenn sich junge Leute für einen Journalistik-Studiengang entscheiden, heißt das nicht zwingend, dass sie im Journalismus arbeiten wollen. Oft wollen sie nur „irgendwas mit Medien“ studieren. Und ihre Vorbilder sind nicht selten Teenager, die mit ihren eigenen Mode-Youtube-Kanälen sehr erfolgreich sind. Mit diesen Angeboten konkurriert der Qualitätsjournalismus im Netz.

Der Journalismus erreicht aber auch viele andere Menschen nicht mehr. Anders lässt sich nicht erklären, dass es einen amerikanischen Präsidenten gibt, der den Klimawandel leugnet und journalistischen Medien Fake News unterstellt. Das ist bestürzend, weil die USA die Wiege des freien und kritischen Journalismus ist. Dagegen verwundert es nicht, dass auto-kratische Staaten den Journalismus unterdrücken, oder, wie es jetzt in der Türkei passiert, alle kritischen Journalisten unter Terrorismusverdacht verhaftet und eingesperrt werden – nein, das ist verständlich, weil sich die Herrschenden dieser Länder nicht kritisieren und kontrollieren lassen wollen. Allerdings sollte man nicht akzeptieren, dass diese Länder vorgeben, eine freie Presse zu haben. Das ist inakzeptabel. Wir sollten auch nicht akzeptieren, dass der Journalismus in demokratischen Ländern diskreditiert oder die Pressefreiheit eingeschränkt wird.

Leider gibt es aber auch viel subtilere Möglichkeiten, Menschen zu täuschen und zu manipu-lieren. In sozialen Medien können sogenannte Bots, künstliche Identitäten, Falschmeldungen und Meinungen verbreiten und damit Menschen manipulieren. Mittlerweile wurden Manipula-tionen über Bots im Präsidentschaftswahlkampf in den USA nachgewiesen. Bots sind überall unterwegs, es heißt, dass auch in Deutschland eine beachtliche Zahl von Tweets von Bots versendet wird. Aber natürlich manipulieren nicht nur Bots: Jeder mit Internetzugang  kann alles veröffentlichen. Jede auch noch so skurrile Aussage findet Zuhörer und manchmal habe ich den Eindruck, je größer der Tabubruch, desto größer ist die Resonanz.

Die Gründe, warum der Journalismus so wichtig ist, liegen auf der Hand: Wir brauchen den Journalismus, damit die Menschen objektiv informiert werden und sich eine Meinung bilden können, damit die Demokratie gelebt wird und weil es gilt, Orientierung in der Informationsflut zu geben. Und alle, die der Landwirtschaft nahe stehen, wünschen sich, dass Journalisten die Kluft zwischen Stadtmenschen und Landwirtschaft schließen. Doch wie muss der Journa-lismus aussehen, der das alles leistet? Wie erreichen wir, dass journalistische Produkte gezielt nachgefragt und wertgeschätzt werden? Viele Verlage und Medienunternehmen haben darauf schon Antworten und entwickeln Visionen. So zum Beispiel der ORF mit seinen zwölf Thesen zur Zukunft des Medienstandorts Österreichs. Diese zwölf Thesen stehen unter den Schlagworten Eigenständigkeit, Qualität und Vielfalt.

Das passt wunderbar zum Journalismus. Journalismus muss seine Eigenständigkeit und Unabhängigkeit bewahren, um das zu sein, was er für sich in Anspruch nimmt. Er darf nicht Hofberichterstatter der Politik sein. Ansonsten kann die wichtige Funktion als kritischer Be-gleiter, als so genannte „vierte Gewalt im Staat“ nicht wahrgenommen werden.  Eigenstän-digkeit in Bezug auf die immer professioneller daher kommender Unternehmens-PR. Wenn Journalisten als verlängerter Arm der Unternehmens-PR agieren, sind sie keine Journalisten mehr.

Qualität im Journalismus würde ich an der Professionalität festmachen. Zum professionellen Journalismus gehört die Auswahl relevanter Themen. Es geht also nicht darum, auf der Suche nach Quote jedem Aufreger hinterherzulaufen, sondern eher darum, die für die Leser wichtigen Themen aufzugreifen. Zur professionellen Arbeit zählt die gewissenhafte Recherche. Vieles findet man im Netz, aber der Journalist sucht gezielt nach Quellen, führt Interviews und bei vielen Themen ist er am Ort der Geschehens und macht sich ein eigenes Bild von der Lage. Journalisten ordnen zudem ein, sie zeigen Zusammenhänge, Hintergründe und Konsequenzen auf. Das Resultat ist exklusive journalistische Berichterstattung, die sich deutlich von anderen Informationsangeboten abhebt.

Im Online-Zeitalter muss jedes journalistische Werk höchsten journalistischen Standards genügen. Schon ein schlecht recherchierter Beitrag kann Wasser auf die Mühlen derer sein, die die Medien diffamieren. Nämlich dann, wenn der Beitrag über Social Media viral verbreitet wird. So fordert auch Stefan Plöchinger, Online-Chef und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung im „journalist“: „Jeder Text braucht Tiefe, Perspektive, Kontext, um nicht als 08/15-Ware zu gelten. Journalistische Qualität muss erkennbar sein, sozusagen das Gütesiegel für ein Qualitätsprodukt in sich tragen.“

In der ORF-Strategie wird die Vielfalt als Schlüsselbegriff für die erfolgreiche Medien-landschaft genannt. Das gilt auch für die journalistische Arbeit. Journalisten müssen vielfältige Kanäle nutzen, um ihr Publikum zu erreichen. Und das bedeutet, dass sie auch Neues ausprobieren müssen. Etablierte Wege reichen nicht mehr aus. Wenn sich früher das Publi-kum dem Medium anpassen musste, um überhaupt an Information gelangen zu können, gilt es heute, auf den passenden Kanälen auf das eigene Informationsangebot aufmerksam zu machen.

Dr. Armin Wolf, stellvertretender Chefredakteur der TV-Informationen beim ORF, der dieses Jahr vom Netzwerk Recherche ausgezeichnet wurde, appellierte im „journalist“:
„Wir müssen dorthin, wo das Publikum ist. Und wenn viele, vor allem junge Menschen auf Social Media sind, dann müssen wir auch dorthin. Wir dürfen die Aufmerksamkeit und die Facebook-Feeds nicht nur Katzenvideos, Listicles und lustigen Gifs überlassen. Wir müssen, wo immer es geht, die Algorithmus-produzierten Filterblasen aufstechen und die Newsfeeds mit ordentlichem Journalismus infiltrieren.“ Journalisten müssen aktiv werden, auf ihr Publikum zugehen, sich zu Wort melden. Sie müssen die Ombudsleute für guten Journalismus sein,  Journalismus transparent machen, ihm eine Gesicht geben. Dr. Armin Wolf macht es vor, er erreicht über Facebook und Twitter 600.000 Leser.

Vielfalt ist auch bei den Formaten wichtig. Der Trend ist nicht nur online, sondern mobil, das heißt, dass sich auch die Formate ändern müssen. Generell sind mehr visuelle Formate ge-fragt, kürzere Videos, Videos mit Texten, Live-Videos, kurze Texte, Fotostrecken, die auf Smartphones gut rezipiert werden können.
 
Alles, was für den Journalismus gilt, gilt auch für den Agrarjournalismus. Den Agrar-medien geht es vergleichsweise gut: trotz des massiven Strukturwandels haben wir eine große Anzahl poly- und monothematischer Agrarmedien. Dennoch wäre es unvorsichtig zu denken, dass sich der Agrarjournalismus nicht denselben Herausforderungen stellen müsste wie der Publikumsjournalismus.

Als Vorsitzende des Verbands Deutscher Agrarjournalisten frage ich gern Gesprächspartnern aus der Agrarwirtschaft, ob der Agrarjournalismus ihrer Meinung nach eine Zukunft hat. So zuletzt Herrn Dr. Grandke, den Hauptgeschäftsführer der DLG. Trotz des massiven Struk-turwandels – künftig wird es weniger Leserinnen und Leser von Agrarmedien geben – hält er den Agrarjournalismus für wichtig und zukunftsträchtig. Allerdings ist er der Meinung, dass sich der Agrarjournalismus öffnen muss. Landwirtschaftliche Themen stießen auf öffentliches Interesse, insbesondere in Verbindung mit Lebensmitteln. Hier könne sich der Agrarjourna-lismus öffnen und neben der Leserschaft in der Landwirtschaft ein neues Publikum gewinnen.

So angesehen die Agrarmedien in Fachkreisen sind, so schwierig ist es in Deutschland, au-ßerhalb der Agrarwirtschaft für voll genommen zu werden. Am 18. November habe ich am Journalistentag in NRW in Duisburg teilgenommen. Zum ersten Mal fand dort ein Fachforum zum Thema Landwirtschaft statt. Journalisten diskutierten über die Hindernisse, an objektive Informationen aus der Landwirtschaft zu kommen, über die Art und Weise, mit welchen Mitteln Lobbyverbände der Agrarwirtschaft versuchen, die journalistische Berichterstattung zu beeinflussen und darüber, wie die Landwirtschaft besser mit kritischer Berichterstattung um-gehen kann. Wir haben auf dem Journalistenforum auch über die Rolle der Agrarjournalisten gesprochen, die aufgrund ihrer Expertise eine Mittlerrolle zwischen Landwirtschaft und Publi-kums-Journalisten einnehmen könnten. Aber die Publikumsjournalisten sehen Agrarjourna-listen oft als Lobbyisten. Wenn es Agrarjournalisten nicht gelingt, neben der eigenen Expertise auch Unabhängigkeit unter Beweis zu stellen, wird ihre Stimme in der Öffentlichkeit nicht gehört werden. Eigenständigkeit und Unabhängigkeit wird auch über die Zukunft des Ag-rarjournalismus entscheiden.

In puncto Qualität ist auch noch Luft nach oben. Präsident Josef Siffert hat im Editorial des diesjährigen Taschenbuch der österreichischen, schweizerischen und deutschen Agrarjour-nalisten gefordert, dass der Landwirtschaft 4.0 auch die Agrarmedien 4.0 folgen müssten. Je innovativer sich die Fachpresse aufstellt, desto stärker wird sie wahrgenommen werden. Viele Landwirte sind schon heute als sogenannte Influenzer unterwegs, bloggen und posten was das Zeug hält, hier müssen Agrarjournalisten am Puls des Geschehens sein und sich mit professionellen Beiträge einklinken. Agrarjournalisten müssen sichtbarer werden, damit man ihnen mehr Bedeutung beimisst. Die Forderung nach Vielfalt gilt natürlich auch für den Agrarjournalismus: Vielfalt der Kanäle, Vielfalt der Darstellungsformen, Vielfalt der Themen und Vielfalt von Leserschaft, Zuschauern und Zuhörern.

Agrarjournalismus muss – genauso wie der Publikumsjournalismus – eigenständig sein, un-abhängig, kritisch, professionell, neugierig, er muss viele Kanäle bespielen, Neues auspro-bieren, nah an den Menschen sein und er darf nie aufhören, sich zu hinterfragen und sich zu erneuern. Wir brauchen Agrarjournalistinnen und -journalisten, die nach allen Regeln der journalistischen Profession ihr Publikum informieren, auf der Klaviatur digitaler Medien spielen, in ihrer Rolle wahrgenommen und wertgeschätzt werden und deren Beiträge rezipiert werden. Dann wird der Agrarjournalismus eine Zukunft haben.

Der heutige Abend setzt ein Zeichen für die Zukunft des Agrarjournalismus: Es werden her-vorragende journalistische Leistungen gewürdigt, die der Verständigung sowie der Zusam-menarbeit zwischen der Land- und Forstwirtschaft und der Gesellschaft dienen. Lassen Sie uns in diesem Sinne weiterhin den Agrarjournalismus fördern – für die Landwirtschaft, die Gesellschaft, die Demokratie und unser Europa! Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Katharina Seuser




Foto: Schreiner

Eduard Hartmann-Preisträger

1967
1. Max Mayr
 Redakteur „Kleine Zeitung“
2. Ing. Leopold Lettowsky †
 Redakteur „Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb“


1968
3. Dipl.-Ing. Dr. Kurt Erker,
 Chefredakteur „Der Kärntner Bauer“
4. Dipl.-Ing. Paul Esterhazy †
 Chefredakteur „Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb“


1969
5. Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Fuhrmann,†
 Redakteur „Salzburger Nachrichten“
6. Rupert Schuhmacher,
 Pressereferent „Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft“


1976
7. Dr. Wilfried Thurner †
 Redakteur „Die Landwirtschaft“ und „AIZ“
8. Dr. Franz Hlavac,
 Redakteur „ORF“ - Wirtschaftsredaktion


1977
9. Dieter O. Holzinger,
 freier Mitarbeiter des „ORF“
10. Hans Paul Strobl,
 Redakteur „ORF“ - Landesstudio NÖ


1979
11. Ernst Swietly,
 Redakteur „ORF“ - Wirtschaftsredaktion


1981
12. Dr. Heinz Hilpert
 Chefredakteur „AIZ“
13. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Poschacher
 Redakteur „Der Förderungsdienst“


1982
14. Hans Heinrich Welser
 Redakteur „ORF“ - Landesstudio Salzburg
15. Albert Einzinger
 Redakteur „Tiroler Tageszeitung“


1983
16. Prof. Dr. Theo Fischlein †
 Pressereferent, „LWK für Niederösterreich“
17. Prof. Herbert Hauk †
 Redakteur „ORF“

 
1984
18. Dkfm. Dr. Walter Sonnleitner,
 Redakteur „ORF“ - Aktueller Dienst
19. Dr. Michael Hann
 Redakteur „Austria Presse Agentur”


1985
20. Karl Graber
 Redakteur „Die Presse“
21. Dr. Otto Kam †
 Redakteur „ORF“ - Schulfernsehen


1986
22. Ernst Exner
 Chefredakteur  „ORF“ - Studio Niederösterreich
23. Min.-Rat Prof. Mag. Franz Luger †
 Redaktion „Die Landjugend“


1987
24. Dr. Wilhelm Sadofsky
 Chefredakteur „Die Österreichische Milchwirtschaft“
25. Ing. Hans Adler
 Chefredakteur „ORF“ - Wirtschaftsredaktion


1988
26. Ing. Paul Gruber
 Chefredakteur „Der Österreichische Bauernbündler“
27. Mag. Erwin J. Frasl
 Redakteur „Kurier“


1989
28. Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Wicha †
 Pressereferent „Präsidentenkonferenz der LWK Österreichs“


1990
29. Dipl.-Ing. Enzia Hein †
 Chefredakteurin „Der Salzburger Bauer“
30. Dipl.-Ing. Jana Patsch
 Redakteurin „Kurier“ - Wirtschaftsredaktion


1991
31. Erich Hirtl
 Redakteur „ORF“ TV Wirtschaft
32. Dipl.-Ing. Viktor Stampfl
 Chefredakteur „Der Bauer“


1992
33. Dkfm. Ernst Scheiber
 Chefredakteur „Agrarische Rundschau“
34. Univ.Prof. Dr. Matthias Schneider
 „WIFO“ Institut für Wirtschaftsforschung

 
1993
35. Univ.Prof. Dr. Manfried Welan
 Universität für Bodenkultur
36. Dipl.-Ing. Winfried Hofinger
 Pressereferent „Landes-Landwirtschaftskammer für Tirol“


1994
37. Dr. Eva Mühlberger
 Redakteurin „Wirtschafts Woche“
38. Ing. Franz Hofer
 Chefredakteur „OÖ Landwirtschaftszeitung“


1995
39. Johannes Kübeck
 Redakteur „Kleine Zeitung“
40. Kurt Ceipek
 Chefredakteur „Raiffeisenzeitung“


1996
41. Fred Strohmeier †
 Chefredakteur „Neues Land“
42. Claus Reitan
 Chefredakteur „Tiroler Tageszeitung“


1997
43. Ing. Franz Gebhart
 Redakteur „AgroBonus“
44. Veronika Canaval
 Redakteurin „Salzburger Nachrichten“
45. Dr. Gertraud Leimüller
 Redakteurin „Salzburger Nachrichten“


1998
46. Dr. Gerhard Popp
 Pressesprecher „BMLFUW“
47. Mag. Michael Sgiarovello 
 Redakteur „C.A.S.H.“


1999
48. Dr. Josef Siffert
 Pressesprecher „PRÄKO“
49. Helmut Waldert    †
 Redakteur „ORF“


2000
50. Christian Posekany
 Chefredakteur „AIZ“
51. Mag. Norbert Rauter    †
 Redakteur „Kurier“


2001
52. Ing. Hans Vockenhuber
 Chefredakteur „ORF“-Hörfunk Wirtschaft
53.      Dipl.-Ing. Rudolf Fritzer
 Chefredakteur „Kärntner Bauer“


2002
54. Prof. Mag. Gerd Rittenauer
 Chefredakteur „Die Landwirtschaft“
55. Christoph Wagner †
 Publizist


2003
56. Georg Keuschnigg
 Abg. z. NR, Geschäftsführer „Österreichische BauernZeitung“
57. Dr. Monika Lindner
 Generaldirektorin „ORF“


2004
58. Mag. Edith Unger
 Redakteurin „APA“-Wirtschaft
59. Prof. Josef A. Standl
 Chefredakteur „Salzburger Bauer“


2005
60. Dr. Hans Gmeiner
 Redakteur „Salzburger Nachrichten“
61. Dipl.-Ing. Oskar Wawschinek MAS
 Pressesprecher „AGES“


2006
62. Christine Demuth
 Chefredakteurin „Österreichische BauernZeitung“
63. Dipl.-Ing. Martin Kugler
 Redakteur „Die Presse“
64. Ing. Herbert Steinwender
 Chefredakteur „Unser Land“


2007
65. Anton Johann Fuchs
 Chefredakteur-Stv. „Niederösterreichische Nachrichten“
66. Ing. Bernhard Weber
 Chefredakteur „Blick ins Land“

 

2008
67. Mag. Johann Ruzicka
 Redakteurin „Der Standard“
68. Ing. Franz Kamleitner
 Redakteur „AIZ-Pressedienst“


2009
69. Josef Lehner
 Stv. Leiter Wirtschaftsredaktion „Oberösterreichische Nachrichten“
70. Mag. Hermine Hackl
 Leiterin Unternehmenskommunikation „AMA Marketing GmbH“

 

2011
71. Barbara Krommer
 Redakteurin, ORF Radio Wirtschaftsredaktion
72. Prof. Ing. Hans Meister
 Chefredakteur-Stv., „Der fortschrittliche Landwirt“


2013
73. Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer
Leiterin TV-Großproduktionen, ORF Landesstudio NÖ (u.a. „Land und Leute“)
74. Mag. Werner Jandl
Chefredakteur „Unser Land“

 

2015

75. Mag. Rosemarie Wilhelm

Chefredakteurin "Landwirtschaftliche Mitteilungen"

76. Mag. Andreas Anzenberger

Redakteur "Kurier"

 

2017

77. Chefredakteurin Magdalena Rauscher-Weber

Landreport, BMLFUW

78. Redakteurin Mag. Karin Schuh

Die Presse


 

 

 

 

 

 





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